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Was bringen Diätpillen?

Warum beim Sport schwitzen oder sich mühsam eine andere Ernährungsweise zulegen, wenn es einfacher geht? Diätpillen versprechen eine unkomplizierte Gewichtsabnahme innerhalb kürzester Zeit. Aber was können diese Pillen wirklich und können sie einem auch gefährlich werden? Diese Fragen beantworten wir im folgenden Artikel.

Welche Arten von Diätpillen gibt es?

Auf dem Markt sind mittlerweile verschiedene Diätpillen erhältlich. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Wirkungsweise voneinander. Unterschieden werden Appetitzügler, Pillen, die ein Sättigungsgefühl suggerieren sowie Fatburner, die den Fettstoffwechsel anregen. Zwar entfalten viele dieser Pillen ihre abnehmfördernde Wirkung, doch sie haben auch Nebenwirkungen.

Appetitzügler

Appetitzügler sorgen dafür, dass Botenstoffe an das Gehirn gesendet werden und dort ein künstliches Sättigungsgefühl erzeugen. Produkte, die den Wirkstoff Ephedrin enthalten, haben in Langzeitstudien jedoch zu erhöhtem Blutdruck, Herzrasen und anderen Störungen geführt.

Fatburner

Diese als Fettkiller bekannten Diätpillen sorgen dafür, dass durch die Nahrung aufgenommenes Fett nur zu 60-70 Prozent vom Körper aufgenommen wird. Die restlichen 40 Prozent werden einfach wieder ausgeschieden.

Sättigungspillen

Hier wird mit quellenden Inhaltsstoffen und Ballaststoffen gearbeitet. Sie sollen den Magen füllen und damit das Hungergefühl dämpfen und automatisch dafür sorgen, dass man weniger isst. Bekannte Vertreter sind Proactol oder Unique Hoodia.

Risiko und Nutzen von Diätpillen

Ob er zu Diätpillen greifen möchte, muss jeder für sich selbst entscheiden. Viele von ihnen sind tatsächlich mehr oder weniger wirksam, aufgrund der teils schwerwiegenden Nebenwirkungen jedoch auch mit Vorsicht zu genießen. Zahlreiche Experten mahnen diesbezüglich immer wieder.

Letztendlich sollte man sich immer individuell von einem Arzt beraten lassen und nicht einfach auf eigene Faust irgendwelche Pillen im Internet bestellen. Denn hier besteht zudem noch die Gefahr, dass in den bestellten Pillen nicht das steckt, was auf der Verpackung draufsteht.

Es gibt jedoch auch noch zahlreiche weitere Gründe, die gegen die Einnahme von Diätpillen sprechen.

Gegner von Diätpillen betonen zum Beispiel, dass diese zum einen sehr teuer sind und auf der anderen Seite nur kurzfristig wirken.

Außerdem lernen Übergewichtige bei einer Einnahme von Medikamenten nicht, wie sie ihr Körpergewicht mit einem gesunden Essverhalten und sportlicher Betätigung regulieren können.

Diätpillen können zudem dafür sorgen, dass Übergewichtige zu schnell abnehmen. In solchen Fällen kann sich die Haut nicht so schnell an das neue Körpervolumen anpassen und am Ende leidet dadurch die Ästhetik.

Kleine natürliche Helfer

Es gibt aber auch natürliche Mittel, die einen beim Abnehmen unterstützen können.

Eine gesunde Ernährung und ausreichend sportliche Betätigung vorausgesetzt, kann zum Beispiel die Acai Beere beim Abnehmen helfen. Die gesündeste Beere der Welt kann eine Diät durch ihre vielen gesunden Inhaltsstoffe positiv unterstützen. Einen ähnlichen Effekt hat die Goji Beere.

Ein Appetitzügler auf natürlicher Basis ist Apfelessig. Durch die appetithemmende und verdauungsfördernde Wirkung kann er helfen, wenn die Pfunde purzeln sollen.

Fazit

Es gibt Diätpillen, die eine gewisse Wirkung erzielen und somit bei der Gewichtsabnahme helfen können.

Die meisten Produkte haben allerdings teils erhebliche Nebenwirkungen und sind zudem auch recht teuer. Deswegen sollten Diätpillen nur bei extremem Übergewicht und nur unter ärztlicher Aufsicht eingesetzt werden.

Langfristig hilft beim Abnehmen aber nur ein gesundes, durchdachtes und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmtes Ernährungs- und Bewegungskonzept.

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